In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Vor- und Nachteile dieser Bauweise und warum sie für das nächste Anlagenprojekt eine überlegenswerte Alternative darstellen kann.
Warum MDF und Dämmplatten? Die Vorteile auf einen Blick
- Hohe Formstabilität: Während einfache Holz- und Sperrholzarten bei Luftfeuchtigkeitsänderungen zum Verziehen neigen können, bietet MDF (Mitteldichte Faserplatte) eine sehr homogene Struktur, die sich kaum verzieht.
- Hervorragende Geräuschdämmung: Holzrahmen wirken oft wie ein Resonanzkörper. MDF weist durch seine hohe Dichte gute Dämmeigenschaften auf. In Kombination mit Dämmplatten (wie XPS- oder Styrodurplatten) wird der Fahrgeräusch-Schall effektiv geschluckt.
- Einfache Bearbeitung & Geländegestaltung: Dämmplatten bieten als Trassenträger oder Landschaftsbasis eine enorme Flexibilität: Sie lassen sich leicht schneiden, raspeln und gestalten, ohne dass schwere Holzeinsätze nötig sind.
- Kostenbewusst: MDF und Hartschaum-Dämmplatten sind im Baumarkt oft kostengünstiger und flächendeckend verfügbar.
Worauf sollte man beim Bau mit MDF achten?
Damit der Segmentbau aus MDF gelingt, gibt es einige wichtige Praxistipps zu beachten:
- Vorbohren ist Pflicht: Da MDF beim stirnseitigen Verschrauben leicht aufplatzen kann, müssen Schraublöcher stets exakt vorgebohrt und angesenkt werden.
- Kombination mit Leim: Eine Verleimung der Holzverbindungen sorgt für die nötige dauerhafte Festigkeit des Rahmens.
- Feuchtigkeitsschutz: MDF ist empfindlicher gegenüber direkter Nässe. Beim Landschaftsbau (z. B. beim Einschottern mit Wasser-Leim-Gemisch) empfiehlt es sich, das Material vorher zu grundieren oder zu versiegeln.








